Der Rahmen

Unser privates Esszimmer steht zweimal monatlich, jeweils Samstagabends, dem auserlesenen Kreis registrierter Gäste als Kleinst-Restaurant offen. Die Anzahl der Sitzplätze ist auf sechs beschränkt. Reservationen werden jeweils bis Donnerstagmittag per E-Mail entgegengenommen und ihrem Eingang entsprechend berücksichtigt.
Ab 19:00 Uhr besteht die Möglichkeit sich einzufinden, den Abend bei einem Aperitif in aller Ruhe anzugehen. Das Essen wird dann um 20:00 Uhr aufgetragen.

Die Küche

Kulinarisch orientiert sich das «Fiefelstein» vorwiegend an der norditalienischen «cucina casereccia», bietet ambitionierte aber unaufgeregte Hausmannskost; Gerichte, wie man sie aus Nonnas Küche kennt.
Es wird ein drei- bis viergängiges Menu gereicht, welches gegebenenfalls in vegetarischer Abwandlung geordert werden kann.

Die Weine

In enger Zusammenarbeit mit Fabio Borzatta von Settegusti (www.settegusti.ch) bietet das «Fiefelstein» eine sorgsam assortierte Auswahl an italienischen Weinen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf charaktervollen Trouvaillen, die teils aus weniger bekannten Anbaugegenden stammen. Eigenständige Tropfen, wie wir sie beide selber schätzen.

Die Idee

«Ich habe gefunden, dass Menschen mit Geist und Witz auch immer eine feine Zunge besitzen; jene aber mit stumpfem Gaumen beides entbehren.» Voltaire

Das gemeinsame Mahl gilt mir von Kindesbeinen an als Inbegriff von Kultur. Das Interesse daran, selber einen Ort zu schaffen, um diese Kultur zu leben, begleitet mich seit meiner Feuerprobe als Gastgeber einer Tischrunde in meiner ersten eigenen Wohnung. Die Möglichkeit, im Zusammenkommen an gemeinsamer Tafel aus Notwendigkeit eine Kunst zu machen, fasziniert mich und trägt dieses Interesse noch heute.
Und weil dort, wo man sich Speis und Trank teilt, auch Gedanken ausgetauscht werden, soll unser gedeckter Tisch der mitunter bunt zusammengewürfelten Tafelgesellschaft ein Ort lukullischer Freuden sein, allem voran aber Raum für Gespräche, Wiege von Visionen und Rahmen für wahre Auseinandersetzung. Grosses Glück erfüllt mich mit Beginn der Planung, während des Einkaufs und der Zubereitung, hin bis zum ersten Moment des Zurücklehnens bei einem Glas Wein zum Schluss des Abends. Dieses Glück möchte ich an Euch weiterreichen – und mit Euch teilen.
In der Küche stehend lautstarkes Lachen, Fragmente einer angeregten Unterhaltung zu vernehmen, Euch, meine Gäste, zufrieden zu wissen: darin besteht meine Freude.

Die Regeln